Wilhelm Tell - Friedrich Schiller - Drama

Das Theaterstück Wilhelm Tell von Friedrich Schiller wurde 1804 in Weimar uraufgeführt und handelt von den Taten des schweizer Freiheitskämpfers Wilhelm Tell und seinem Aufbegehren gegen die ungerechte Obrigkeit. Seinen Höhepunkt findet das Stück in dem berühmten Apfelschuss, bei dem Tell vom Landvogt Gessler gezwungen wird, seinem Sohn mit dem Pfeil einen Apfel vom Kopf zu schießen. Tell lauert Gessler später in Küssnacht auf und tötet ihn mit einem Pfeil.

Das Stück beschreibt neben dem persönlichen Feldzug Tells auch die politischen Wirrungen der damaligen Zeit in der Schweiz. Die Sprache ist verständlich wenn auch etwas blümerant. Mit mit einer strukturierten Inhaltsangabe und aufmerksamen Lesen verliert man so gut wie nie den Überblick und erfährt einiges über das frühere Leben der Menschen in der Schweiz. Es finden sich außerdem viele Zitate die auch heute noch Anwendung finden, z.B.: "Die Axt im Haus erspart den Zimmermann"). So klären sich die ursprünglichen Bedeutungen und die Herkünfte vieler geflügelter Wörter der deutschen Sprache.